Modell
Implantation in einen Kunststoffknochen


Das TTTP als erstes Modell

Zur besseren Veranschaulichung des Transversalträger-Tibiaplateaus wurde ein Modell in einer weiteren Ausführungsform nach der Erfindung angefertigt. Hier sind die Gelenkflächeneinheiten (3) über abgewinkelte Stützen (30) mittels Schraubverbindungen auf dem Transversalträger (4) befestigt (entspricht einer Ausführungsform nach den Ansprüchen 4 und 5 der Patentanmeldung).

Über die Höhe h (Bild 3-2) kann im Übrigen bei nicht-zementierter Verfahrensweise ein konstantes Press-Fit erreicht werden, wenn der entsprechende Abstand bei der Präparation des Knochens etwas überdimensioniert belassen wird. Dies erhöht die Primärstabilität und führt zu besserer Osseointegration der Komponenten. Die abgewinkelten Stützen (30) können von schräg oben außen vorn nach Innen- bzw. Außenrotation der Tibia eingebracht werden.

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In der Bild 4-1 ist der freigehaltene intercondyläre Platz für die Ansätze der Kreuzbänder auf der Tibia zu erkennen. Um eine Irritation der Bänder durch bewegliche Inlays zu verhindern sind die Gelenkflächen zur Kreuzbandseite mit einer Überhöhung versehen. Dieses Modell wurde zunächst in einen Kunststoffknochen implantiert (Bild 4-2). Bild 4-3 zeigt das Modell mit angepaßten LCS®-Inlays bzw. in Verbindung mit einer LCS®-Femurkomponente an einem Kunststoffemur. Aus den Bildern wird das Verankerungsprinzip des Transversalträger-Tibiaplateaus deutlich, welches neben den bereits erläuterten Vorteilen auch zu einem guten Erhalt des Knochenstocks beiträgt, so daß bei gegebenenfalls notwendig werdenden Revisionen möglicherweise andere Primärimplantate verwendet werden können und nicht gleich auf eine Revsionsprothese umgestiegen werden muß.

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